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Kultivierung Wie sollen Blumenzwiebeln gedüngt werden?

Es lassen sich zwei Arten der Düngung von Blumenzwiebeln unterscheiden: Zum einen können Blumenzwiebeln direkt bei der Pflanzung im Frühjahr bzw. Herbst gedüngt werden. Als Dünger in dieser Phase eignet sich besonders Kompost. Zum anderen können Blumenzwiebeln gedüngt werden, wenn die Blätter aus dem Boden sprießen und das eigentliche Wachstum einsetzt. Nur wenn die Pflanze noch grüne Blätter hat, kann sie den Dünger verarbeiten und in die Zwiebel einlagern. Sobald die Blätter gelb werden und vertrocknen, hat eine Düngung keinen Effekt mehr.

Jede Blumenzwiebel hat beim Düngen ihre eigenen Vorlieben

Ikaria-Schneeglöckchen (Galanthus ikariae)

Schneeglöckchen sollten besser nicht gedüngt werden.

Narzissen der Sorte 'Tête-à-Tête'

Im Frühjahr und solange die Blätter grün sind, können Narzissen gedüngt werden.

Nicht jede Blumenzwiebel kann aber auf dieselbe Art und Weise gedüngt werden, wie die folgenden Beispiele zeigen:

  • Schneeglöckchen: Bei Schneeglöckchen verzichtet man besser ganz auf eine Düngung, da sonst zwar lange Blätter, aber nur wenige Blüten entstehen würden.
  • Tulpen: Tulpen düngt man am besten während des Blattaustriebs mit ca. 30 bis 50 g/m² Mehrnährstoffdünger.
  • Narzissen: Narzissen vertragen im Frühjahr etwas Dünger und können auch nach der Blüte gedüngt werden, sofern die Blätter noch grün sind.
  • Steppenkerzen: Der beste Zeitpunkt für eine Düngung von Steppenkerzen ist der Zeitraum kurz nach dem ersten Austreiben im Frühjahr. Besonders empfiehlt sich dafür ein Volldünger.
  • Kaiserkronen: Auch bei Kaiserkronen ist der beste Zeitpunkt für die Düngung das Frühjahr nach dem ersten Austreiben.