Jakobslilien

Die Jakobslilie (Sprekelia formosissima) stammt aus Mexiko und ist eine Verwandte vom Ritterstern und der Belladonna-Lilie.

Bemerkenswerte Blüten

Die Blüte der Jakobslilie ist sehr elegant.

Die Blüte der Jakobslilie ist sehr elegant.

Die Blüten sind bis zu 10 cm groß. Sie sind kräftig rot und haben große gelbe Staubgefäße. Sie erinnern an das Kreuz der Jakobsritter. Dieser Orden wurde im 12. Jahrhundert gegründet um Pilger nach Santiago de Compostela zu schützen. Ihr Wappen ist ein rotes Kreuz mit einer gelben Muschel in der Mitte. Als im 17. Jahrhundert die ersten Sprekelia nach Europa kamen, hielt man sie für eine Lilienart und gab ihnen wegen der Blütenform den Namen Jakobslilien.

Tatsächlich sind die Pflanzen aber keine Lilien, sondern so nah mit dem Rittersternen verwandt, dass sich mit ihnen kreuzen lassen. Es gibt nur zwei Arten in der Gattung. Die bekanntere ist Spereklia formosissima, die weit in Mexiko verbreitet ist und bei uns als Zierpflanzen kultiviert wird. Die zweite Art ist Sprekelia howardii und kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Guerrero vor.

Richtig pflanzen und lagern

Die Zwiebel hat etwa 5 bis 6 cm Durchmesser. In Regionen mit mildem Wetter kann sie ab Ende Mai nach den letzten Frösten 3 cm tief im Garten gepflanzt werden. Sprekelia liebt vollsonnige Standorte. Nach sechs bis acht Wochen wachsen 30 bis 45 cm hohe Blütenstiele, die jeweils nur eine einzelne Blüte tragen. Erst danach bilden sich wie bei den Rittersternen 20 bis 30 cm lange, bandförmige Blätter. Manchmal erscheint mit ihnen eine zweite Blüte. Vor dem ersten Frost müssen die Zwiebeln ausgegraben werden.

Sicherer ist die Kultur im Kübel. Die Knollen werden dazu flach eingesetzt, so dass die Spitze aus der Erde schaut. Als Substrat eignet sich jede gute Blumenerde. Wenn es warm genug ist können die Kübel ins Freie. Sobald es kälter wird holt man sie wieder ins Haus.

Die Temperatur sollte nachts zwischen 16 und 18 °C liegen und tagsüber bei 22 °C und mehr. Während der Wachstumszeit benötigen die Pflanzen regelmäßig Wasser und etwas Dünger. Wenn die Blätter zu welken beginnen, wird das Gießen eingestellt.

Im Winter werden die Zwiebeln trocken in Torf oder Vermiculit bei 13 bis 16 °C gelagert. Im Frühjahr müssen sie einen Kältereiz bekommen, damit sie Blütenanlagen bilden. Dazu werden sie einige Wochen bei Temperatur von 7 bis 8 °C gelagert. Anschließend setzt man sie ein und beginnt wieder mit dem Gießen.

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