Freesien (Freesia)

Freesien

Bei den Freesien, die als Schnittblumen und Gartenpflanzen bekannt sind, handelt es sich um Züchtungen, die aus Kreuzungen zwischen Freesia armstrongii und Freesia refracta hervorgegangen sind. Diese Arten stammen ursprünglich aus Südafrika.

Knollen für Zimmer und Beet

Freesien können in Töpfen im Zimmer oder im Freiland in Töpfen, Kübeln und im Beet kultiviert werden. Die Knollen werden für die Freilandkultur im April 6 cm tief gepflanzt. Freesien haben einen schlanken, aufrechten Wuchs. Darum reicht ein Pflanzabstand von 5 bis 10 cm. Der Standort muss hell und sonnig sein. Volle Mittagssonne mögen die Pflanzen aber nicht.

In der Topfkultur werden die Knollen so eingesetzt, dass ihre Spitzen direkt unter der Oberfläche des Substrats liegen. Als Substrat eignet sich am besten eine Mischung aus Blumenerde und grobem Sand. Freesien mögen kalkhaltige Böden. Ideale Kulturbedingungen haben die Pflanzen zudem, wenn es nachts zwischen 13 und 16 °C und tagsüber 20 bis 22 °C warm ist.

Im Herbst müssen die Pflanzen vor den ersten Frösten ins Haus geholt werden. Sobald es kühler wird, werden die Pflanzen weniger gegossen. Infolgedessen wird das Laub welk. Die Knollen werden trocken gelagert, bis sie wieder eingepflanzt werden können. Es ist aber wichtig, dass die Knollen durch eine Schicht Torfmull oder Zeitungspapier vor dem Austrocknen geschützt werden. Trocknen die Knollen zu stark ein, treiben sie im Frühjahr nicht wieder aus.

Freesien (Freesia)

Farbenfroh und mit zartem Duft: Freesien erfreuen sich auch als Schnittblumen großer Beliebtheit.

Schnittblume mit zartem Duft

Ihre trichterförmigen Blüten sind in verzweigten, überhängenden Blütenständen angeordnet und duften angenehm süß. Die etwa 30 bis 40 cm hohen Pflanzen sind als Schnittblumen sehr beliebt. Die Blütenstände werden im Juli bis September geschnitten, wenn die erste Knospe fast geöffnet ist. Dann halten sie besonders lange in der Vase.

Freesien bedeuten in der Sprache der Blumen für romantische Gefühle und Zärtlichkeit. Deshalb findet man sie oft in Hochzeitssträußen.

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